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Charlotte Möller

Akademische Sprachtherapeutin (B.Sc.) | Stimmtherapeutin

Stimme und Gesang begleiten Charlotte Möller seit ihrer Kindheit. Daraus entwickelte sich mit den Jahren eine besondere Faszination für die Stimmfunktion und ihr Zusammenspiel mit dem gesamten Körper.

Behandlungsschwerpunkte

  • Funktionelle Stimmstörungen, z. B. anhaltende Heiserkeit, rasche Stimmermüdung oder Stimmversagen bei Belastung ohne organische Ursache

  • Organische Stimmstörungen, z. B. weiche Stimmlippenknötchen, Stimmlippenlähmung oder Stimmveränderungen nach einer Operation am Kehlkopf, etwa wegen eines Karzinoms

  • Mutationsstimmstörungen, also wenn die Stimme nach dem Stimmbruch zu hoch bleibt oder unkontrolliert zwischen den Lagen kippt

  • Globus pharyngis, also ein anhaltendes Kloß- oder Fremdkörpergefühl im Hals ohne organischen Befund

  • ILO/EILO/VCD (induzierbare bzw. belastungsinduzierte laryngeale Obstruktion / Vocal Cord Dysfunction), also eine vorübergehende Verengung im Bereich des Kehlkopfs, die zu anfallsartiger Atemnot, Engegefühl im Hals oder pfeifendem Einatmen führen kann, besonders bei sportlicher Belastung oder Stress

  • Kontaktgranulome, also gutartige Gewebeveränderungen am hinteren Stimmlippenanteil, die sich durch Räusperzwang, Druckgefühl oder Schmerzen beim Sprechen bemerkbar machen können

  • Trans* Stimmtherapie nach phonochirurgischen Eingriffen, d. h. therapeutische Begleitung nach einer stimmerhöhenden Operation mit dem Ziel, eine gesunde, tragfähige Stimme zu entwickeln und dabei stimmfeminisierende Parameter gezielt zu berücksichtigen.

Therapeutischer Ansatz

Als Certified Rabine Teacher (CRT) und Certified Rabine Voice Therapist (CRVTh) arbeitet Charlotte Möller nach der Rabine-Methode (funktionale Stimmpädagogik und Stimmtherapie nach Prof. Eugen Rabine) sowie dem daraus hervorgegangenen Potential Oriented Vocal Training (POVT). Ergänzend hat sie sich in manuellen Behandlungsmethoden und osteopathischen Ansätzen fortgebildet und ausgewählte Elemente daraus in ihre Therapie integriert, etwa die laryngeale Manipulation nach Jacob Lieberman.

Therapeutische Haltung

Charlotte Möllers Arbeitsweise ist geprägt von Empathie und einem individuellen, ressourcenorientierten Blick. Die Stimme ist Ausdruck der ganzen Person und die Arbeit an ihr deshalb etwas sehr Persönliches. Gefühle wie Unsicherheit oder Angst können mit körperlichen Schutzreaktionen einhergehen – z. B. indem der Kehlkopf fester, der Hals enger oder die Atmung flacher wird – und sich auf die Stimmfunktion auswirkt. Emotionale Sicherheit, Vertrauen sowie Freude und spielerische Neugier beim stimmlichen Ausprobieren schaffen hingegen die Grundlage dafür, körperliches Nachgeben zuzulassen und freie Bewegung zu ermöglichen. So kann sich auch das stimmliche Instrument öffnen und entfalten – als Voraussetzung für eine freie und effiziente Stimmfunktion. Stimmliche Entwicklung braucht deshalb einen vertrauensvollen und sicheren Raum, in dem sie im eigenen Tempo stattfinden kann. Diesen Raum zu schaffen und zu wahren ist Charlotte Möllers zentrales Anliegen.

Charlotte Möller